Der Juli 2016 brachte im niedersächsischen Tourismus eine Zunahme bei den Übernachtungszahlen bei nahezu gleichbleibender Zahl der Gäste. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf der Grundlage vorläufiger Berechnungen mitteilt, blieb die Zahl der ankommenden Gäste im Juli mit knapp 1,5 Millionen (+ 0,1 %) im Vergleich zum Juli 2015 nahezu gleich. Die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 1,4 % auf annähernd 5,3 Millionen. Die darin enthaltene Zahl der von ausländischen Gästen gebuchten Übernachtungen ging um 7,1 % auf knapp 533 000 zurück.
Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren zu 43,5 % ausgelastet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller Gäste lag im Juli bei 3,5 Tagen.
Auf Grund der Ferienzeit errechnete sich die höchste durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit 7,4 Tagen für das Reisegebiet Ostfriesischen Inseln, gefolgt von der Nordseeküste mit 4,8 Tagen. Auf diese beiden Reisegebiete entfielen im Juli mit annähernd 2,1 Millionen fast 40 % aller Übernachtungen in Niedersachsen. Auch die Lüneburger Heide war mit mehr als 816 000 Übernachtungen (+ 6,1 %) ein gefragtes Reiseziel.